14 November 2015 - 18:48
Deutsche AHK Iran: Iran will keinen Konsumgüterimport

Der Geschäftsführer der Deutsch-IranischenIndustrie- und Handelskammer in Teheran sagte: Heutzutage will Iran keinen Import deutscherKonsumgüter und begrüßtnurInvestitionenfürgemeinsameProjekte."

Rene Harun, der neue AHK-Geschäftsführer in Teheran hat am Dienstag am Rande einer Konferenz über Handelswege mit Deutschland hinzugefügt: "Iran gilt als ein geeignetes Land in der Region für die Zusammenarbeit mit deutschen Firmen, und nun nach der Unterzeichnung der Atomeinigung mit der G5+1, sind die Möglichkeiten gegeben, seine Position  als "nur Öl-Exportland" zu ändern."

Seinen Worten zufolge sei die iranische Industrie veraltet und verbraucht und es sei notwendig im Rahmen einer klaren Zusammenarbeit einen Neuaufbau bzw. eine Umstrukturierung der iranischen Industrie vorzunehmen.

Der Handelsaustausch zwischen Iran und Deutschland betrug im Jahr 2014 2,8 Milliarden Dollar, der Anteil Irans lag dabei bei 336 Millionen Dollar. Iran und Deutschland können auf eine 142-jährige Zusammenarbeit im Handelsbereich zurückblicken.